Nepal Teil 3 - Butwal

Butwal

 

 

27.02.22

 

Es ist morgens gegen 6.15 Uhr. Ich laufe zum Busbahnhof in Pokhara, wo ich mich mit Kiki treffe, um gemeinsam nach Butwal zu fahren. Ich hab vorab zwei Tickets gebucht, die zusammen 15 Euro gekostet haben. Vor uns liegen ca. 150 Kilometer, was allerdings wieder einmal heißt, mindestens sechs Stunden im Bus zu sitzen. Erneut bekomme ich einen Sitzplatz im hinteren Teil des Busses, was nicht wirklich die beste Idee ist. Bei den Straßenverhältnissen hier ist ein Sitzplatz auf der Hinterachse alles andere als lustig. Da reißt es einen schon mal 20 Zentimeter aus dem Sitz. Pünktlich verlassen wir die zweitgrößte Stadt Nepals und schlängeln uns einen um den anderen Pass durch die sagenhaft schöne Landschaft. Einzig besagte Straßenverhältnisse nerven. Ich habe mir vorher zwei Folgen „Hotel Matze“ bei Spotify runter geladen, so kommt keine Langeweile auf. Tobi Schlegel erzählt in einer Folge über seine Erfahrungen in der Seenotrettung. Ich lausche gebannt, während die Landschaft an mir vorbeizieht. Nach ca. zwei Stunden stoppen wir für eine Frühstückspause. Gut gestärkt geht es weiter. Hin und wieder höre ich trotz Kopfhörern die Steine, die ans Bodenblech des Busses knallen. Einer davon ist richtig laut, so dass sich Kiki zu mir umdreht, um mir mit einer Geste klarzumachen, wie behämmert dieser Busfahrer doch ist. Ich nicke. Unser nepalesischer Colin McRae am Steuer des Busses hat nicht gerade das, was man eine defensive Fahrweise nennt, auf diesen ohnehin schon waghalsigen Passstraßen. Die ganze Absurdität wird mir dann erst bewusst, als wir eine halbe Stunde nach diesem lauten Knall stoppen und ich feststelle, das es kein Stein war, sondern ein Reifenplatzer. Kurz überlegen wir, den Fahrer zu schütteln. Schließlich ist dieser die 30 Minuten, die seit dem Reifenplatzer vergangen sind, nicht ein Stück langsamer gefahren. Was für ein Freak. Wir beruhigen uns bei einem Kaffee und überwachen argwöhnisch den Reifenwechsel.

Kurz darauf geht es zum Glück weiter. Die restliche Fahrt geht es eh nur im moderatem Tempo durch staubige Dörfer und über vielbefahrene Buckelpisten - Passstraßen. Im Regen möchte ich hier nicht lang fahren, denke ich. Bei den Hängen dieser Pässe hat man das Gefühl, es könnte jeden Moment zu einem Erdrutsch kommen, was die Spuren vergangener Selbiger auch bestätigen. Irgendwann nach einer weiteren Pause und insgesamt 7,5 Stunden Fahrt erreichen wir unser Ziel. Butwal ist keine sonderlich schöne Stadt. Eigentlich ist es eine vierspurige, gerade Straße von einigen Kilometern Länge, teils aus Schotter, teils geteert, an deren Seiten sich eine Ansammlung von Häusern befindet. Noch dazu ist alles in einen dicken Staubmantel gehüllt. Schön ist anders. Aber es herrscht emsiges Treiben. Irgendwo mittendrin lassen wir uns aus dem Bus schmeißen, um uns von unseren Locals abholen zu lassen. Wir lassen uns dazu in einem Café nieder. Kurz darauf werden wir von zwei Mopeds abgeholt. Mein Fahrer muss jedoch erstmal an einem anderen Moped Sprit zapfen, da wir sonst nicht weit kommen. Welcome to Nepal. Das hier ist das echte Nepal, fernab von Tourismus und künstlichen Attraktionen. Ich persönlich finde das allerdings mega spannend und freue mich auf die Tage hier. Wir erreichen das Haus, in dem wir zusammen mit den ganzen Locals und Volunteers die nächsten Tage leben werden. Es ist alles schlicht und einfach, aber es gibt alles, was man braucht. Ich schlafe auf einer Matratze in einem Zimmer mit Jagrit, dem Anstifter vor Ort, und Lorii, der einzigen Skaterin. Die Toilette ist eine typisch asiatische „Hocktoilette“ und Klopapier gibt es hier natürlich auch nicht. Typisch Asien. Die haben sich bestimmt während Corona köstlich über uns Deutsche und unsere Toilettenpapier-Hamsterkäufe amüsiert. Andere Länder, ….

Gegen Nachmittag fahren wir das erste Mal zum Park. Kiki kann es kaum erwarten, nach seinen drei Wochen Auszeit in Pokhara, hier endlich skaten zu können. Auch er sieht den Park das erste Mal komplett fertiggestellt. Kiki stellt mir die Jungs alle vor, ich mache mich mit der Umgebung vertraut und schieße ein paar Bilder. Bei Einbruch der Dunkelheit fahren wir zurück ins Haus, wo wir zu Abend essen und gemeinsam auf Maik und Tobi warten, welche heute Nacht zusammen mit Gabu anreisen werden. Kaffee und Smalltalk mit den netten Menschen im Haus lassen die Zeit sehr kurzweilig werden, und kurz nach Zwölf trudeln die drei dann ein. Maik und Tobi sind gestern zusammen mit Titus, und Ralf von Betonlandschaften in Kathmandu gelandet. Titus hat in Kathmandu jedoch noch einige Termine und kommt in ein paar Tagen erst zusammen mit Ralf nach.


28.02.22

 

Ein relaxter Morgen. Keiner hat es eilig. Ich besorge um die Ecke etwas Toast. Gepaart mit Instantkaffee und Erdnussbutter ist das mein Frühstück. Danach laufe ich in der Umgebung des Hauses umher und schieße ein paar Bilder. Es folgt ein ausgiebiger Powernap. Stressig wird es hier eher nicht. Nachmittags fahren wir in die Stadt, um das Hotel für Titus und Ralf abzuchecken und für Maik eine Matratze zu besorgen. In der Stadt ist nicht viel los. Es soll auch hier etwas außerhalb die Demonstration gegen das geplante amerikanische Rüstungsunternehmen geben. Deshalb sind viele der Geschäfte geschlossen. Das macht es für uns etwas staubfreier. Zuerst gehen wir Kaffee trinken und etwas snacken, wobei die Details der Eröffnung besprochen werden. Danach ziehen wir weiter. Und während Maik, Jagrit und Gabu das Hotel erkunden und auf Matratzensuche gehen, erkunde ich mit

 Tobi die Umgebung. Es gibt nicht viel zu sehen. Nepalesischer Alltag eben. Ein paar Tuk Tuks, die asiatischen Motorradtaxis, ein paar offene Geschäfte und viele Kühe, die in den Straßen umherlaufen. Immer mal wieder werden wir fotografiert, was uns auch in den nächsten Tagen öfter vorkommen wird. Hierher kommen halt eher sehr, sehr wenige Touristen - und Europäer so gut wie keine. Maik ist nicht richtig fündig geworden in Sachen Matratze. So fahren wir zur Matratzenfabrik. Ich muss schon sehr schmunzeln als wir diese erreichen. Es ist ein Bretterverschlag, vor dem ein riesiger Haufen Stofffetzen liegt, welche als Inhalt der Matratzen dienen. Verkaufsstelle für die fertig produzierten Objekte der Begierde ist die mit Matratzen vollgestopfte Ladefläche eines LKW. Trotz aller Eigenheiten dieser „Fabrik“ ist die Qualität sehr gut und der Preis klein. Nach erfolgreichem Kauf beschließen wir uns wieder auf den Heimweg zu machen.

Gegen späten Nachmittag fahren wir dann zum Park, um dort ein wenig zu fotografieren. Es ist eine super schöne Abendstimmung, bei der die untergehende Sonne den gesamten Park mit warmem, goldenem Licht durchflutet. Man hört das Klackern und die Fahrgeräusche der Skateboards, und im Hintergrund das Tollen der jüngeren Kids am Basketballkorb. Ich mache mich daran, die Stimmung mit der Kamera einzufangen. Maik und Tobi nutzen die folgende „blaue Stunde“, um ein paar Skatebilder zu schießen. Bei Einbruch der Dunkelheit geht im Park das Flutlicht an. Jedoch flüchte ich nach ca. einer Stunde vor den Moskitos. Da der Park an einem Fluss liegt, sind diese hier zahlreich vertreten. Auf dem Heimweg liegt der „Uncle“. Ein einfacher Verkaufsstand für Getränke und Snacks. Dieser wird allerdings abends kurzerhand zu Kneipe umfunktioniert. Stühle davor rausgestellt, zack, fertig ist die Kneipe. Den Namen „Uncle“ haben dem Laden Kiki und Gabu verpasst, die hier oft abends endeten während der viermonatigen Bauphase des Parks. Noch dazu kann hier man Essen bestellen, welches dann vom Nachbarn, drei Häusern weiter geliefert wurde. Wie herrlich unkompliziert doch diese Welt sein kann. So geht ein geselliger, unspektakulärer Abend zu Ende.


01.03.22

 

Nächster Morgen. Es gibt einen Punkt der Morgenroutine, an den ich mich wirklich gewöhnen muss. Die Hocktoilette. Hat man abends mal ein Bier mehr getrunken, so kann man sich sicher sein, dass man morgens etwas länger hockt, als man möchte. Ein Muskelkater nach intensivem Toilettengang ist dann nicht so abwegig. Na ja, „first world problems“ würde ich sagen. Nach erfolgreichem Geschäftsabschluss gibt es wieder Instantkaffee und Erdnussbuttertoast. Danach Powernap. Aber so unproduktiv bin ich danach nicht. Wir hatten gestern beschlossen, das Skate Aid Logo an die Wand des Geräteschuppens im Park zu bringen. Ich hatte mich bereit erklärt, dies zu übernehmen. Ich hatte dafür bereits gestern ein Raster erstellt, mit dem ich das Logo an die Wand übertragen will. Nachdem dem Mittagessen lasse ich mich dann in den Park fahren, um mich ans Werk zu machen. Die Jungs vor Ort helfen mir beim anbringen der Rasters. Der nächste Schritt ist die Übertragung des Logos an die Wand. Nach ca. anderthalb Stunde habe ich die Umrisse komplett an die Wand gebracht. Bevor ich mich, gemeinsam mit ein, zwei Locals an die farbliche Umsetzung mache, laden diese mich zum Tee ein. Ich komme immer mehr an und finde einen guten Draht zu den Leuten. Diese machen es einem aber auch nicht schwer. Tolle Menschen.

Bei der farblichen Gestaltung des Logos erhalte ich im Laufe des Nachmittags immer mehr Unterstützung. Vor allem zwei junge Mädels unterstützen mich bis zu Fertigstellung am Abend. Dabei löchern sie mich mit tausenden Fragen. Ich bin erstaunt wie gut hier - in einem der ärmsten Länder der Welt - Englisch gesprochen wird. Davon kann sich der Erzgebirger mal ´ne Scheibe abschneiden. Ihr könnt ja mal versuchen beim Bäcker im Erz auf Englisch zu bestellen. Da habt ihr schlechte Karten, zu bekommen was ihr wollt, und werdet wahrscheinlich obendrein zum Teufel gejagt. Tja, ärmere Menschen sind nicht immer dümmere Menschen.

Wie erwähnt stellen wir drei das Logo gegen Abend fertig. Gerade rechtzeitig, bevor die Mückenstiche Überhand nehmen. Ich verabschiede mich und bedanke mich bei den Mädels für die Hilfe. Jetzt, nach sechs Stunden malen, habe ich eindeutig Bierdurst, und möchte heute auch definitiv eins mehr trinken. Verfall mit Ankündigung also. Aber so schlimm wird es am Ende gar nicht. Wir haben alle zusammen beim „Uncle“ einfach einen großartigen und lustigen Abend, mit den besten Momos der Stadt und veganem Chowmein, den nepalesischen gebratenen Nudeln, vom Nachbarn. Ein Kaltgetränk ums andere macht die Runde und zu meiner Überraschung mache ich etwas, dass ich seit 20 Jahren nicht gemacht habe ... ich kiffe! Etwas, was aber auch die nächsten 20 Jahre nicht wieder passieren wird. Aber heute hat es einfach gepasst. Der zu erwartende Verfall setzt bei mir nicht ein. Bei Maik jedoch schon. Ich beschließe, ihn nach Hause zu schaffen und begleite den leicht schwankenden Maik durch die dunklen, staubigen Straßen bis zu unserem Haus und liefere ihn dort sicher ab. Danach laufe ich zurück, trinke mit den Jungs zusammen noch ein Bier und kehre eine gute Stunde später auch zurück zum Haus.


02.03.22

 

So gut es mir abends auch ging, so bescheiden ist der nächste Morgen. Bin halt auch keine 20 mehr. Noch dazu graut es mir vor dem Toilettengang. Muskelkater ist heute vorprogrammiert. Aber das vergeht und der Tagesplan verheißt, abgesehen davon, Ralf und Titus vom Flughafen abholen, einen relaxten Tag. Also ruhen wir uns aus. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg zu Flughafen. Dort landet gerade der Flieger der Beiden. Im Schlepptau haben sie meinen Kumpel Markus. Dieser hatte mich vorab gefragt, ob er mich auf der Reise besuchen könne, um sich den Skatepark und dessen Eröffnung mit anzuschauen. Natürlich, wer bin ich, das zu entscheiden.

 

Auch die Skate Aid - Crew hatte ich vorab informiert und sie hatte kein Problem damit. Im Gegenteil, es hatte sofort gematcht, als sie sich zufällig vor drei Tagen am Flughafen in Kathmandu begegnet waren. Einzig Titus hatte sich anfangs gefragt, warum sie jetzt eigentlich zu fünft waren, anstatt zu viert. Aber das klärte sich schnell und so hatte Markus sogar die Möglichkeit, an der ein oder anderen Unternehmung der beiden teilzunehmen. Nun aber hatten sie soeben den Boden von Butwal betreten und kamen aus dem Flughafengebäude. Ein herzliches Willkommen und ein paar Schnappschüsse später sind wir auf dem Weg in das Hotel der zwei, in das sich Markus auch gleich mit eingemietet hat. Das macht es auch für ihn einfacher, zum Park oder zu uns zum Haus zu gelangen. Wir setzen alle am Hotel ab und verabreden uns für später im Park.

 

Ich lasse mich zum Park fahren. Wir hatten am Morgen beschlossen, das Logo durch dem Schriftzug „We empower kids!“ zu ergänzen. Einmal in Englisch über dem Logo und einmal in nepalesisch unter dem Logo. Gesagt, getan. Gegen frühen Abend habe ich den Schriftzug angebracht und male ihn bereits mit Gabu zusammen aus. Einzig zum Bilder machen komme ich nicht wirklich während dieser Aufgabe. Das ist aber nicht schlimm, da Maik und Tobi auch genügend Bilder schießen. Auch Ralf, welcher mit Titus und Markus jetzt auch im Park ist, ist ein guter Fotograf und dokumentiert das Ganze. Nach vollendeter Arbeit geht es erneut zum „Uncle“, wo ich mit Gabu bei guten Gesprächen komplett versacke. Mitten in der Nacht, gegen halb zwei, kehren wir angetüdelt zurück ins Haus. Nach einem weiteren Bier und dem Reste plündern in der Küche, verabschiede ich mich ins Bett. Ich staune jedoch nicht schlecht, dass in meinem Zimmer jetzt fünf Menschen liegen. Plus ich. Meine Matratze wurde frei gehalten. Also versuche ich, mich in mich in meinem Zustand so leise wie möglich abzulegen, was mir halbwegs gelingt.


03.03.22

 

Berührungsängste sollte man hier nicht haben. Ein ums andere Mal musste ich letzte Nacht BJs Arm aus meinem „Bett“ entfernen. BJ ist ebenfalls einer der Anstifter von Skate Aid Nepal, und hatte unsere deutsche Reisegruppe in Kathmandu empfangen und hierher begleitet. Jetzt lag er rechts neben mir. Zu meiner Linken lagen jetzt Ken und Shimon, zwei japanische Youtuber in Sachen Film und Foto. Die beiden sind - genau wie BJ - sehr nett und unkompliziert. Ich habe hier auch noch keinen komplizierten Menschen kennengelernt. Das Haus füllt sich immer mehr, je näher die Eröffnung rückt. Auch auf dem Dach, auf dem Kiki sein Zelt aufgeschlagen hat, wird es immer mehr zum Feriencamp. Langsam wird der Platz für Kikis und meine morgendliche Yogastunde rar, denn mittlerweile stehen hier vier Zelte. Das machen wir ab jetzt im Park. Aber erst einmal vereinnahmt mich einmal mehr ein kleines Hangover. Aber ich habe bald Ruhe. Für heute ist ein Bus gechartert, um mit allen zusammen nach Lumpini, dem Geburtsort Buddhas, zu fahren. Für die Locals, die größtenteils buddhistisch sind, eine große Ehre. Für mich, den Buddhismus in allen Ehren, einfach nur ein weiterer Tempel. Noch dazu bei brütender Hitze und mit Hangover. Ich lehne ab. Ich relaxe im Haus und schreibe die letzten Tage nieder. Mehr passiert auch nicht bis zur Rückkehr Aller am späten Nachmittag. Da der Bus den ganzen Tag gechartert ist, nutzen wir das, um alle zusammen in ein Restaurant zum Abendessen zu fahren. Titus hat geladen, um sich vorab persönlich bei allen Helfern zu bedanken.

Der Weg zum Restaurant sucht seines Gleichen. In dichtem Staub geht es 45 Minuten quer durch die Stadt. Ich sitze im Kleinbus, einem Toyota HiAce, der die Größe eines Ford Transit hat, zusammen mit 22(!) weiteren Menschen. Einziges Glück ist, dass Maik und ich die Ältesten sind und wir somit vorn sitzen dürfen. Allerdings ist die Stimmung im Bus einmalig. Wir bekommen eine live Vorführung mit nepalesischen Rap und müssen echt viel lachen. Im anderen Fahrzeug, unserem Pick Up, ist denen, die auf der Ladefläche sitzen, das Lachen angesichts der Staubmenge vergangen. Bei Ankunft am Restaurant müssen die sich erst einmal komplett waschen gehen. Das Restaurant ist ziemlich fancy. Aber für unsere Locals natürlich beeindruckend. Die kommen nicht oft oder gar nicht in den Genuss, in so einem Restaurant zu speisen. Und natürlich genießen sie das. Wir schlagen uns alle unsere Bäuche voll und trinken das ein oder andere Kaltgetränk. Nach zwei Stunden geht es im 22 köpfigen Partybus und mit nepalesischem Gangstarap wieder zurück in Richtung Haus. Die Meisten sind platt und fallen sofort ins Bett. Außer Kiki und die „Zeltgang“ von der Dachterrasse, die haben noch lange und lautstark Spaß, bis auch sie in den frühen Morgenstunden langsam verstummen und einschlafen.


04.03.22

 

Ich erwache heute recht zeitig. Das nutze ich, um erneut etwas von der morgendlichen Stimmung rings um das Haus einzufangen. Danach läuft alles wie an den vorherigen Tagen. Instantkaffee und Erdnussbuttertoast gefolgt von ungewolltem Beintraining beim Toilettengang und anschließendem Duschen mit dem nepalesischem „Zweibrausen – Duschsystem“. Dabei handelt es sich um zwei Duschköpfe, einen für Kaltwasser und einen Zweiten, oberhalb des ersten, welcher mittels Gasheizung in einem Durchlauferhitzer heißes Wasser liefert. Dreht man beide gleichzeitig auf und findet das richtige Mischungsverhältnis, erhält man Warmwasser. Witzig und etwas befremdlich ist dabei die Gasflasche, welche die Warmwassererhitzer speist. Diese steht im Hausflur und ist mit einem Hakenkreuz bedruckt, dem jahrtausende alten indischen Symbol für Glück. Jedoch sieht das Ganze mit dem Schlauch, welcher das Gas durch ein kleines Fenster zum Erhitzer ins Bad leitet, echt bizarr und verstörend aus. Wie ein mobiles Gaskammerset. Spaß beiseite. Definitiv macht es klar, wo der größenwahnsinnige Vollpfosten 1936 seine Symbole geklaut hat.

Ich begebe mich kurz nach Mittag zum Park, um den nepalesischen Schriftzug unterhalb des Logos fertigzustellen. Ich hatte bis heute auf die Übersetzung warten müssen, doch jetzt kann ich loslegen. So vergehen die Stunden und zusammen mit Binuu, einem lokalen Graffitikünstler, sind wir am späten Nachmittag damit fertig. Der Park hat sich gut gefüllt. Alle Anderen unserer deutschen Reisegruppe, also Titus und Co. sind auch vor Ort. Es herrscht reges Treiben. Viele Kids skaten und am Basketballfeld bauen Arbeiter eine Bühne für die morgen stattfindende Eröffnung auf. Ralf, Maik und ich knipsen ein paar Bilder und Kiki, Gabu und einige der Volunteers haben eine gute Skatesession. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit nerven die Moskitos erneut und wir beschließen, Essen zu gehen zum „Uncle“. Markus und Ralf bleiben mit da, während Titus sich ins Hotel fahren lässt. Es gibt wieder einmal Momos, Chowmein und Gorkha Strong Bier. Etwa eine Stunde später kehrt unser Gefährt zurück. Auf der Ladefläche sitzen Binuu und Jerry, die mir mitteilen, das Titus gern noch ein Skate Aid Logo auf der Quarter möchte. Super, es ist 20:45 Uhr. Ich verspreche den Beiden, nachzukommen und sie zu unterstützen, sobald ich mein Bier ausgetrunken habe. So ist der Plan und so mache ich das. Gegen viertel zehn bin ich am Park, um den Beiden zu helfen. Binuu hat das Logo schon grob vorskizziert und mit geballter Kraft ist die Aufgabe schnell erledigt. Auch Gabu kommt dazu, um uns zu unterstützen. Ralf und Markus dokumentieren das Ganze. Kurz nach Elf sind wir bereits fertig. Der „Uncle“ ist ebenfalls im Park aufgetaucht und spendiert Bier. Kurze Zeit später bringen Gabu und ich dann Markus und Ralf zu ihrem Hotel. Auf dem Rückweg beschließen wir, unsere Matratzen einzusacken und gleich im Park, unter freiem Himmel zu pennen, wo sich auch einige der Locals niedergelegt haben. Der Abend klingt, zurück im Park, mit einigen Bier, guten Gesprächen und einer kleinen Skatesession zusammen mit dem "Uncle", bei der selbst ich mal wieder auf ein Skateboard steige, aus. Gegen drei Uhr legen wir uns dann pennen. Dabei müssen wir uns komplett mit unseren Schlafsäcken verhüllen, da die Anzahl der Mücken auf Unendlich gestiegen ist. Selbst komplett verhüllt höre ich die Biester draußen summen. Es wird eine Nacht mit vier Stunden Schlaf, einer unglaublichen Mückenplage und als wäre das nicht genug, Hunden die um und über unseren Schlafsäcke „Gefanger“ spielen. Einzig die Moskitoplage hält mich vom Töten dieser nervigen Köter ab....


05.03.22

 

„Good morning Sir, get up!“ weckt mich eine bekannte Stimme früh um sieben. Es ist Jagrit. Und ich bin zerknautscht. Zum Glück haben sich die extrem nervigen Hunde verpisst. Ich hege immer noch Mordgelüste. Was für ´ne Nacht. Wir packen unsere Matratzen zusammen und fahren zum Haus. Ich will mich wenigstens noch eine Stunde ablegen, bevor um neun Uhr die offizielle Eröffnung beginnt. Dieser Plan scheitert jedoch an der morgendlichen Aufbruchstimmung dieses Eröffnungstages. Ich wünsche mir die Ruhe der letzten Tage zurück. Aber ich werde den Tag auch irgendwie überleben. Laut Programm ist dieser voll ausgeplant. Morgens offizielle Eröffnung mit Bürgermeister, Landrat und Pressevertretern. Dann Mittag, danach Skatesession und Nachmittagsprogramm. Abends noch ne kleine Session und gemütlicher Ausklang.

Doch bereits der morgendliche Start verschiebt sich um eine Stunde und ich finde kurz Zeit für einen Nap. Kurz nach halb zehn laufe ich dann mit Maik zum Park. Alle wichtigen Beteiligten treffen ungefähr zur selben Zeit ein und kurz nach zehn kann es losgehen. Die Stühle vor der Bühne, welche indisch, kitschig und bunt geschmückt ist, sind alle besetzt. Neben allen am Bau Beteiligten und uns sind zahlreiche Leute aus Butwal und der Nachbarschaft zugegen. Zuerst hält Jagrit eine Rede auf nepalesisch und erklärt das Projekt und wo es damit hingehen soll. Danach ist Titus dran und hält eine seiner Brandreden zu dem Projekt. Dann ist der Bürgermeister dran. Völlig monoton und natürlich auf Nepali. Die Langweiligkeit seiner Rede toppt sein Nachredner, der Landrat, noch um Längen. Eine der langweiligsten und emotionslosesten Reden, denen ich je beiwohnen durfte. Und natürlich in Landessprache. Nach einer geschlagenen halbe Stunde ist diese dann zum Glück zu Ende und alle Redner schreiten zur feierlichen Eröffnung. Dabei schneiden Titus und der Landrat zusammen symbolisch das Band durch und eröffnen somit den Park. Drei der Skater drehen daraufhin ihre „ersten“ Runden und werden von den Zuschauern beklatscht. Als nächstes wird, unter dem Beifall aller, der Gedenkstein enthüllt, auf dem eine Tafel eingearbeitet ist mit den Namen aller am Bau Beteiligten. Es folgen ein paar offizielle Fotos und Interviews mit der lokalen Presse. Gerade mal zwei Stunden sind vergangen, dann ist der offizielle Teil vorbei. „Gott sei Dank!“, denke ich. Landrat und Bürgermeister ziehen, samt ihrer zehnköpfigen Polizeieskorte, von dannen und für den Rest öffnet das Mittagsbuffet. Natürlich Dal Bath, wer hätte das gedacht. Und tatsächlich, nach dem Mittagessen soll es erst gegen drei oder halb vier weitergehen. Das nutze ich natürlich, um zurückzukehren zum Haus und mich nochmal ´ne Stunde auf´s Ohr zu hauen.

Gegen halb vier kehren wir zurück. Der Park ist gut gefüllt. Überall werden jüngere Kids von Älteren oder ihre Verwandten auf Skateboards durch den Park geschoben. Im Bowl skaten einige der älteren Jungs und Mädels. Wir machen unsere Kameras klar und schießen ein paar Bilder. Kurz nach dem Sonnenuntergang soll dann ein kleines Showprogramm für uns stattfinden. Deshalb füllen sich die Plätze vor der Bühne nach und nach. Einer der Locals führt als Ansager durchs Programm. Zuerst tritt eine traditionelle Tanzgruppe, bestehend aus drei traditionell gekleideten Tänzerinnen, auf. Die Menge jubelt frenetisch. Als zweites folgen Breakdance-Einlagen zweier Locals. Jetzt kocht die Menge. Zum Schluss folgt eine Tanzeinlage eines Locals, welcher professioneller Tänzer ist. Lautstark feuert ihn das Publikum dabei an. Die Stimmung ist großartig. Jetzt werden wir, die Anstifter und Erbauer dieses Projekts, nach und nach auf die Bühne gerufen und nochmals vorgestellt. Dann bekommt jeder von uns ein Präsent und wir werden frenetisch beklatscht. Eine unglaubliche Welle der Dankbarkeit die uns da entgegen schwappt. Da kann man schon mal Pippi in den Augen bekommen. Ein Gutmensch zu sein ist gar nicht so scheiße wie mancher Vollidiot behauptet. Danach werden noch alle Volunteers und am Bau beteiligten Locals auf die Bühne geholt und bekommen ihren ebenfalls wohlverdienten Applaus.

Im Anschluss wird der letzte Abend mit Bier und Raksi, dem lokalen selbst gebranntem Schnaps, eingeleitet. Diesen lehne ich persönlich jedoch ab, da dieser „blind“ macht und mich ins Koma befördern würde. Außerdem bin ich eh kein Schnapstrinker. Es wird ein langer Abend. Wir spielen Basketball, viele der Jungs skaten natürlich und im Geräteschuppen hat sich ein Tätowieren eingefunden, der den Jungs das „Dunga Park“ Tattoo sticht. Ein Tattoo einer Schubkarre voller Dreck, auf der in nepalesisch "Dunga Park", der Name des Skateparks, steht. Da sich das die meisten nicht leisten können, bezahlt Kiki, aus dessen Feder dieses Tattoo stammt, allen die eins möchten, das Tattoo. So wird das Motiv an diesem Abend zumindest acht mal verewigt. Ich selbst lehne das ab, da ich nur der Fotograf bin, und nicht unmittelbar am Bau beteiligt war. Ich bekomme im "Tattooladen" kurz nach Mitternacht rechtzeitig die Kurve, bevor ich von Gabu, der auch tätowieren kann, irgendeinen Mist gestochen bekomme. Bissl schade, aber besser ist das. Wir sind beide angetrunken und wer weiß, was dabei raus gekommen wäre.

 

Der letzte Abend endet für mich etwas zeitiger und weniger betrunken als die meisten anderen, gegen halb zwei. Gut so....


06.03.22

 

Letzter Tag in Butwal. Mit einem letzten morgendlichen Beintraining auf der Toilette beginnt dieser. Es ist erneut sonnig und heiß, wie die letzten Tage. Nach einem letzten Frühstück packen wir alle unsere Taschen und machen uns abreisebereit. Etwas Wehmut liegt in der Luft. Ich will diesen schönen Ort mit seinen tollen Menschen eigentlich gar nicht verlassen. Das macht mich traurig. Und ich will mir gar nicht ausmalen, wie es Gabu oder Kiki geht, die hier vier Monate verbracht haben. Das wird beim Verlassen des Hauses und beim Abschied von den Leuten deutlich, als Gabu in Tränen ausbricht. Das zerreißt einem fast das Herz, ist aber völlig verständlich nach der langen Zeit hier. So nette, zuvorkommende und respektvolle Menschen wie hier, erlebt man selten. Und das in einem der ärmsten Länder der Welt. Nach ein paar letzten Bildern starten wir Richtung Flughafen Butwal. Ich habe mich auch für einen Inlandsflug entschieden, da ich keine Lust habe auf ein weiteres, ungewisses Busabenteuer. Jagrit, Gabu, Kiki und Jerry begleiten uns. Gabu und Kiki fliegen einen Tag später und Jagrit bleibt in Kathmandu. Jerry fliegt nach Japan, um dort seine Frau nach drei Jahren(!) das erste Mal wieder zu sehen. Er und seine Frau kommen aus verschiedenen Kasten und dieses System erlaubt es nicht, jemanden aus einer anderen Kaste zu heiraten. Jerrys Eltern, welche aus einer höheren Kaste kommen, hatten trotzdem ihr ok gegeben, jedoch nicht die Eltern seiner Frau. Sie hatten Angst, ihre Tochter sei nicht gut genug für Jerry. So hatten sie heimlich geheiratet, und sie ging kurz danach, vor drei Jahren, nach Japan um zu studieren. Jetzt reist Jerry nach und die beiden wollen sich dort ein gemeinsames Leben aufbauen. Wir alle hoffen aber für Jerry vor allem, das sein PCR-Test negativ ist, und er am nächsten Tag ausreisen darf. Einen neuen Flug könnte er sich nicht leisten. Dagegen erscheinen mir unsere „first world problems“ mal wieder klein und nichtig.

Unsere Propellermaschine von Yeti Airlines hebt pünktlich ab, und eine halbe Stunde später landen wir in Kathmandu. Funfact. Die Busfahrt hätte übrigens 10 bis 12 Stunden gedauert! Am Flughafen in Kathmandu machen wir unseren benötigten PCR-Test, und fahren danach ins Hotel. Die Ergebnisse der Tests bekommt Gabu abends via Mail zugesendet. Die Taxis quälen sich durch den Nachmittagsverkehr des nepalesischen Hauptstadtmollochs. Jetzt nach Pokhara und Butwal ist mir die Hektik und Lautstärke dieser Stadt etwas zu wider. Aber die eine Nacht hier wollen wir alle noch genießen. Wir checken kurz später ins Hotel ein. Danach verteilen wir uns. Die meisten unsere Reisegruppe wollen noch kleine Andenken und Mitbringsel kaufen. Ich ziehe es vor, mich irgendwo massieren zu lassen. Eine Stunde "Knochenbrechermassage" kostet um die 15 Euro. Man sollte wirklich nicht zimperlich sein. Ich werde von einer 1,60 m großen, älteren Frau massiert, mit Händen und Füßen. Ich bin froh, das diese nicht 1,90 m und kräftiger ist, sonst hätte sie mich zerquetscht. Muss man mögen, die nepalesische Massage :)

 

Gegen Abend suche wir uns ein nettes Restaurant und gehen ein letztes Mal alle zusammen zu Abend essen. In gemütlicher Runde sitzen wir dort noch eine ganze Weile. Danach brechen wir auf und ziehen noch weiter ins Purple Haze, einer großen Hardrockbar, mit Bühne und allerlei Klamauk. Der Schuppen ist riesig. Eine nepalesische Coverband spielt einige Hardrockschnulzen von Queen, Bon Jovi und Co. Darauf fahren die Leute hier voll ab. Man hat eh das Gefühl, das über Nepal irgendwann mal zwei oder drei Flugzeuge, voll beladen mit 90er Heavymetal und Rock Merchandise, abgestürzt sein muss. Ich habe hier so viele Iron Maiden, Slayer und Led Zeppelin Shirts gesehen wie nirgendwo anders auf der Welt. Der Abend nimmt seinen Lauf. Es gibt ein paar Kaltgetränke und wir lachen viel. Nichts Spektakuläres, aber eben ein schöner letzter Abend in der nepalesischen Hauptstadt. Irgendwann gegen Mitternacht kehren wir zum Hotel zurück und legen uns schlafen.

 

 


07.03.22

 

 

 

Der letzte Tag in Nepal ist angebrochen. Zeit für letzte Besorgungen in der Stadt und die letzten nepalesischen Gerichten. Und mehr passiert auch nicht. Lustig ist, das Gabu uns bezüglich der Testergebnisse bis zum Morgen dieses Tages hingehalten hat. Er hatte uns abends gesagt, das nur Markus Ergebnis per Mail gekommen sei und er negativ sei. Der spanische Schelm hat uns Anderen tatsächlich bis früh hingehalten, obwohl er die Ergebnisse aller bereits am Vortag hatte. Ich war dabei recht entspannt geblieben. Manch Anderer jedoch nicht. Der Spanier hat echt ´nen guten Humor. Dafür liebe ich ihn.

 

 

Der restliche Tag verläuft entspannt. Hektik entsteht erst abends als wir uns auf den Weg zum Flughafen machen. Fünf Stunden vor Abflug quält sich unser voll beladenes Taxi durch den früh abendlichen Verkehr von Kathmandu. Und während der ein oder andere Panik hat, es nicht rechtzeitig zum Airport zu schaffen, lasse ich ein letztes Mal die Eindrücke der Stadt auf mich wirken. Das Gewusel der Menschen, der Staub und die Gerüche ziehen an mir vorüber und ich werde etwas melancholisch. Eine halbe Stunde später erreichen wir unser Ziel. Auch dort entsteht nochmal unnötige Hektik, auf die ich mich aber nicht weiter einlasse. Denn am Ende läuft alles, mit kleinen Wartezeiten, problemlos und wir sitzen wie geplant um 23.05 Uhr in unserem Flieger nach Istanbul, von wo aus sich dann unsere Wege trennen werden. Markus und ich fliegen weiter nach Berlin. Der Rest der deutsche Reisegruppe fliegt nach Düsseldorf.

Das einzig nervige an so Reisen sind für mich persönlich meist nur An- bzw. Abreise. Meine Rückreise wird insgesamt 28 Stunden dauern. Nach acht Stunden Flug, einem vierstündigen Aufenthalt in Istanbul, einem weiteren 2,5 Stunden langen Flug nach Berlin und einer dreistündigen Wartezeit am BER, steige ich gegen eins am nächsten Tag in den Zug Richtung Leipzig.

Ich bin zurück im kalten deutschen Alltag. Mit Kopfhörern auf den Ohren über die der Podcast „...und dann kam Punk“ läuft und in Gedanken versunken, zieht die vertraute Landschaft am Fenster des ICEs vorbei. Nach dem Umsteigen in den Zug nach Zwickau verändert sich die Landschaft. Und je näher ich der Heimat komme, umso grauer und trister wird es. Vielleicht liegt es daran, dass ich gern noch geblieben wäre oder an der Wärme und Herzlichkeit der Nepalesen in den letzten Wochen. Vielleicht hab ich auch einfach keine Lust auf das Gejammer hier im Schlaraffenland. Einmal mehr hat mir die Reise gezeigt, dass es uns gut geht. Fast schon zu gut. Wir erschaffen uns Probleme, wo eigentlich keine sind. Darin sind wir Deutschen nun mal Meister… First world problems ;)

Dhan'yavāda ra alavid!

 


Da ich unendlich viele Bilder habe, hier noch ein paar mehr.....

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Kommentare: 2
  • #1

    Zisch (Donnerstag, 31 März 2022 14:10)

    Wow
    Wieder einmal ein sehr schöner Reisebericht.
    ���

  • #2

    Jan H. (Donnerstag, 07 April 2022 12:38)

    Vielen Dank für den unterhaltsamen Bericht und das du mir meine Sitzungen auf dem Klo so "verschönert" hast. Ein Hoch auf die Sitztoilette und auf dich.
    c u!